Polarlichter in Deutschland: Wie man sie sicher fotografiert
In Südniedersachsen sind seit Mai 2024 wieder Polarlichter zu beobachten, die durch einen starken Sonnensturm ausgelöst wurden. Forschende der TU Braunschweig und der Universität Göttingen nutzen dafür Fotos aus diesem Jahr, um herauszufinden, wie das rote Leuchten entsteht. Die Aufnahmen stammen von Hobbyfotografen, die den Himmel über Niedersachsen dokumentierten.
Die Experten empfehlen eine Belichtungszeit von nicht mehr als sechs Sekunden. Bei dieser kurzen Zeit können hochenergetische Elektronen der Sonne in die Atmosphäre eindringen und dort mit Sauerstoff reagieren. Rote Polarlichter entstehen dabei weiter oben in höheren Schichten, wo weniger störende Luftteilchen vorhanden sind.
Die Forschung möchte nun weitere Fotos von künftigen Polarlichtern einholen. Die Beobachtungen zeigen einen Farbverlauf von grün bis rot. Wer Fotos senden will, kann sie per Mail an die Forschenden über das Team der TU Braunschweig senden. Es ist wichtig, ruhig zu bleiben und eine gute Handhabung der Kamera oder des Smartphones sicherzustellen.
Die besten Chancen liegen entlang des nördlichen Polarlichtovals, also in der Nähe der Erdpole.
Quellen
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