Dinosaurierblut: Erste Bestätigung Hämoglobin im Fossil
In den USA, wo der Fundort des Aratasaurus museonacionali liegt, wurden im November 2026 neue Erkenntnisse über die Erhaltung von biologischer Information in fossilen Proben veröffentlicht. Die wichtigsten Details sind: Der Fund stammt aus dem Cretacium und datiert auf ca. 115 Millionen Jahre alt. Es handelt sich um ein Fossil des Aratasaurus museonacionali, das in Brasilien gefunden wurde. Die Analyse ergab die Nachweisbarkeit von Hämoglobin, einer wichtigen Proteinstruktur im roten Blutkörperchen, direkt innerhalb der Knochenmatrix. Kliti Grice, eine führende Forscherin aus Perth (Australia), betonte, dass dies die erste Bestätigung des Vorhandenseins von Hämoglobin in situ ist. Die Struktur wurde durch Kombinationen von Mikroskopie und chemischer Analyse identifiziert. Es wird zudem erwähnt, dass das Fossil in einer Umgebung mit niedrigem Sauerstoffgehalt lagert wurde, was die Überlebensfähigkeit der Strukturen begünstigte. Allerdings bleibt unklar, ob es sich um echte Blutkörperchen handelt oder nur um mineralisierte Reste, da keine vollständigen Proteine nachgewiesen wurden. Der Artikel schließt mit dem Hinweis, dass weitere Studien notwendig sind, um die physiologischen Funktionen des Dinosauriers zu verstehen.
Quellen
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