Loxone Opfer Cyberangriffs: Daten abgeleckt
Loxone Opfer Cyberangriffs: Daten abgeleckt
Das österreichische Technologieunternehmen Loxone wurde am Wochenende Opfer eines Cyberangriffs. Die Gruppe "Samurai" konnte Zugriff auf das Unternehmen's interne System verschaffen und Daten kopieren.
Was ist passiert?
Am Wochenende setzten die Systeme von Loxone einen Alarm ab: Hacker konnten sich Zugriff verschaffen, auch Daten von Kundinnen und Kunden seien abgeflossen, sagte Florian Wöss von der Geschäftsführung. Speziell das interne System des Unternehmens war Teil des Angriffs.
Die Höhe des Schadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Ein internes Experten-Team prüft den Vorfall gemeinsam mit einem Sicherheitsdienst. Das Unternehmen hat die zuständigen Behörden informiert und arbeitet mit externen IT-Forensikern an der Aufklärung.
Was ist neu?
- Angriff: Hackergruppe "Samurai" betrat das System am Wochenende.
- Betroffene Systeme: Internes CRM, Bewerbermanagement sowie die korrupte Website (Confluence-Daten).
- Kunden: Installationen von Loxone sind nicht betroffen, da sie durch Miniserver lokal und eigenständig arbeiten.
- Daten: Kopiert wurden insbesondere Kontaktdaten von Partnerbetrieben, Support-Anfragen sowie veraltete Daten wie Corporate Mailboxes und Payslips.
Warum relevant?
Cyberangriffe auf Gebäudeautomatisierungsanbieter sind ein wachsendes Thema. Für Kunden ist die Sicherheit der eigenen Installationen entscheidend. Die Frage nach dem Ausmaß des Schadens bleibt offen, da Loxone keine Lösegeldforderungen macht.
Was ist noch unklar?
Die genaue Höhe des finanziellen Schadens und der konkrete Weg, wie die Hackergruppe den Zugriff erlangt hat, sind nicht bekannt. Es wird auch nicht geklärt, ob weitere Systeme betroffen sein könnten.
Wie geht es weiter:
- Status: Das Unternehmen arbeitet mit externen IT-Forensikern an der Aufklärung.
- Kundenservice: Einschränkungen im Tagesgeschäft gibt es bei den Kunden nicht. Die Webseite und Onlineshop werden weiterhin offline gelassen.
Kategorien
Hardware, Sicherheit
Quellen
CybersecurityTechnologieÖsterreich
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