WissenschaftLHCb bestätigt seltenen Beauty-Zerfall

LHCb bestätigt seltenen Beauty-Zerfall: Zeptoverse-Erfahrung

LHCb-Kollaboration am CERN hat erstmals Beweise für einen seltenen Zerfall eines Beauty-Quarks gefunden. Das Projekt könnte Hinweise auf dunkle Materie liefern.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

Am 5. November 2026 wurde durch die LHCb-Kollaboration des CERN ein entscheidender Fortschritt in der Teilchenphysik bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus Cambridge, den Niederlanden, Italien und anderen Ländern hat nach vierzig Jahren Suche Beweise für eine extrem seltene Zerfallskette eines Beauty-Quarks erbracht.

Die Analyse verwendet Daten aus dem Jahr 2024 bis 2025 sowie früheren Messungen zwischen 2011 und 2018. Durch die Kombination dieser Daten wurde ein Signifikanzniveau von 3,2 Standardabweichungen erreicht, was über das übliche Schwellenwert von 3 hinausgeht und als statistisch signifikant gilt. Dies ist die erste Belegführung der Zerfallskette Bd → μ+μ− durch eine einzelne Experimente.

Physiker Dr. Harry Cliff (Cambridge) bezeichnete das Ergebnis als einen Schritt in Richtung des Zeptoverse, einer Welt von Teilchen, die 10 Milliarden mal kleiner als ein Atom sind. Die Entdeckung könnte Hinweise auf neue Physik geben, insbesondere im Zusammenhang mit dunkler Materie, da diese Teilchen möglicherweise an diesen extrem kleinen Skalen wirken.

Die LHCb-Kollaboration plant einen großen Upgrade des Detektors Mitte der nächsten decade (ca. 2030). Dieser soll die Datenrate um ein Vielfaches erhöhen und es ermöglichen, weitere seltene Zerfälle zu beobachten. Professor Tim Gershon (Warwick) betonte, dass das Projekt durch UK-Physiker geleitet wird und wichtige Erkenntnisse für die Zukunft der Forschung liefert.

Die Quellen belegen, dass die Ergebnisse mit den Vorhersagen des Standardmodells übereinstimmen und neue Möglichkeiten eröffnen, nach unbekannten Teilchen zu suchen.

Quellen

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