iQOO in Indien: OriginOS 7 rollt bis Februar 2027 aus, das iQOO 15 zuerst
iQOO nennt Termine für Indien
iQOO-CEO Nipun Marya hat auf X den Zeitplan für die Einführung von OriginOS 7 in Indien veröffentlicht. Das auf Android 17 basierende System wird ab Oktober 2026 ausgerollt, der Prozess soll bis Februar 2027 andauern (India Today, 12. Oktober 2026). Den selben Zeitraum nennt der Bericht für vivo-Smartphones in Indien. Zum Kontext:OPPO hatte zuvor angekündigt, ColorOS 17 einzuführen.
vivo selbst hatte OriginOS 7 für den indischen Markt bereits vorgestellt, aber ohne Termine und ohne Modellliste. In der Mitteilung dazu heißt es sinngemäß übersetzt: "Details zum Rollout und zu unterstützten Modellen werden von vivo bekanntgegeben."
Welche Modelle zuerst dran sind
- iQOO 15: bis Ende Oktober 2026, damit als erstes Gerät
- iQOO 15R und iQOO 13: Mitte November
- iQOO 12, iQOO Neo 10, iQOO Neo 10R: Mitte Dezember
- iQOO Neo 9 Pro, iQOO Z11 5G, iQOO Z11x 5G, iQOO Z10 5G, iQOO Z10R 5G: bis Ende Januar 2027
- iQOO Z10x 5G: bis Ende Februar 2027, gehört damit zu den letzten Modellen
Carrier-exklusive Modelle sind in dieser Liste nicht enthalten; für sie soll ein eigener Zeitplan gelten.
Was das Update enthält
vivo nennt drei Schwerpunkte: flüssigere Systemdarstellung, KI-gestützte Produktivität und geräteübergreifende Verbindung. Genannt werden unter anderem der KI-Agent Jovi, der Dateien liest und Zusammenfassungen liefern und planbare Aufgaben übernehmen soll, Snap Note für die Umwandlung von Handschrift, Whiteboards, Folien und Mindmaps in editierbare Texte, eine KI-Suche, die Dateien anhand von Beschreibungen findet, sowie Snap & Go für Reise- und Ticketdaten aus Screenshots. Hinzu kommen ein Rekorder mit Sprechererkennung und Transkripten, ein Anrufassistent mit KI-Annahme und Gesprächsübersicht, Origin Workbench für mehrere Fenster, Office Kit mit Kameranutzung am PC und Shake & Share für verlustfreie Dateiübertragung ohne Mobilfunkdaten. Dazu kommen Sicherheitsfunktionen gegen Schadsoftware, unsichere Links, Spam-Anrufe und offene WLANs.
Was sich gegenüber OriginOS 6 ändert
91mobiles hat ein Vivo X300 Pro mit OriginOS 7 gegen ein X200T mit OriginOS 6 verglichen. Der Umbau ist eher ein Weiterentwicklungsschritt als ein Neuanfang: deutlicher ausgebaut sind Personalisierung mit reaktionsfähigen Themes und StickIt, die Notiz- und die Rekorder-App, ein Lesemodus für PDFs und die Multitasking-Optionen in Origin Workbench. Der Autor konnte Jovi und den Anrufassistenten nicht testen, weil sein X200T noch auf OriginOS 6 wartet.
Warum das relevant ist
Die Verteilung über rund fünf Monate ist für Käufer in Indien relevant, weil die Update-Versorgung je nach Modell sehr unterschiedlich ausfällt. iQOO weist ausdrücklich darauf hin, dass einzelne Funktionen je nach Gerät unterschiedlich verfügbar sein können; vivo formuliert für den eigenen Rollout ebenso, dass der Funktionsumfang von Modell, Softwareversion, Land und Region abhängt.
Was noch unklar ist
Die angekündigte Modell- und Terminliste des Herstellers für vivo-Geräte in Indien steht weiterhin aus. Zu einer Verfügbarkeit in Deutschland oder Österreich machen die Quellen keine Angaben. Auch zu Updategrößen, Betaversionen oder zum genauen Starttag innerhalb der genannten Zeiträume gibt es keine Angaben.
Quellen
- vivo Introduces OriginOS 7 in India with AI-Powered Productivity, Seamless Multitasking and Cross-Device Experiences - vivo India X logo (2)-svgvivonewsroom.in
- OriginOS 7 hands-on: builds on OriginOS 6, with upgrades in the right places | 91mobiles.com91mobiles.com
- iQOO OriginOS 7 update rollout in India: Check eligible phones and timeline - India Todayindiatoday.in
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