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Galaxy S23: One UI 9 mit Android 17 startet in Südkorea

Samsung liefert One UI 9 auf Basis von Android 17 für die Galaxy-S23-Reihe aus – zunächst in Südkorea. Ein Zeitplan für Deutschland und andere Märkte steht noch aus.

anltx Redaktion3 min Lesezeit Mit KI erstellt

Was ist passiert

Samsung hat am 14. Oktober 2026 begonnen, das Android-17-basierte One UI 9 an die Galaxy-S23-Reihe auszuliefern. Der Start erfolgt in Südkorea. Nach Berichten vom 16. Oktober 2026 gibt es bislang keine bestätigte Auslieferung für die USA oder andere Märkte, darunter Deutschland.

Rollout in Südkorea

Zunächst erhielten Teilnehmer des One-UI-9-Beta-Programms in Südkorea die stabile Version. Später am selben Tag meldeten nicht am Beta-Programm teilnehmende Nutzer in Südkorea ebenfalls den Erhalt. Für diese Nutzer lag die Paketgröße bei 3,85 Gigabyte, für Beta-Teilnehmer bei rund 484 Megabyte. Die betroffene Firmware trägt die Versionsnummer S91xNKSU8GZIF und enthält den Sicherheitspatch vom Oktober 2026. Betroffen sind das Galaxy S23, das S23+ und das S23 Ultra. Das Galaxy S23 FE wird in den Berichten separat geführt und ist nicht in der ersten Auslieferung enthalten.

Samsung hatte One UI 9 am 16. September offiziell angekündigt und eine schrittweise Ausweitung auf berechtigte Geräte in Aussicht gestellt, ohne einen vollständigen regionalen Zeitplan zu nennen. Stand 16. Oktober 2026 ist keine landesweite Auslieferung über US-Mobilfunkanbieter oder ein Release-Termin für andere Märkte bestätigt.

Neuerungen in One UI 9

Samsung nennt für One UI 9 unter anderem Anpassungen des Schnellpanels, Verbesserungen bei Samsung DeX und Samsung Notes, Änderungen bei der Barrierefreiheit sowie einen Standort-Datenschutzindikator. Das Galaxy S23 gehört zu den Geräten, die KI-gestützte Datenschutz-Hinweise unterstützen; diese kennzeichnen potenziell unnötige Hintergrund-Zugriffe auf Berechtigungen. Nicht alle für neuere Galaxy-Modelle angekündigten Funktionen sind für das Galaxy S23 bestätigt; die Verfügbarkeit kann je nach Modell, Region und Mobilfunkanbieter variieren.

Ein Testbericht auf Android Police beschreibt zudem Now Brief und Now Nudge als personalisierbar nach Feed oder Kartentyp, ein Finder-Widget neben dem Google-Widget auf dem Startbildschirm sowie dynamisch anpassbare Größe und Position von Schaltflächen in den Schnelleinstellungen. Auf Galaxy-Flip-Geräten sollen sich bevorzugte Apps als Widgets auf dem Außendisplay nutzen lassen. In der Kamera-App gibt es einen neuen FanCam-Modus, Samsung Notes wurde überarbeitet. Der Bericht bewertet One UI 9 als zurückhaltendes Update mit Fokus auf Stabilität und Leistung statt auf neue Funktionen; diese Einschätzung spiegelt die Erfahrung des Autors auf einem Galaxy Z Flip 7 wider.

Warum das für wen relevant ist

Das Galaxy S23 erschien 2023 mit Android 13. Samsung hatte vier Generationen von Betriebssystem-Updates und fünf Jahre Sicherheitsupdates zugesagt. Android 17 ist damit die vierte und letzte große Android-Generation im Rahmen dieser Zusage. Die Sicherheitsunterstützung läuft bis 2028. Die Galaxy-S22-Reihe und mehrere ältere Geräte werden Android 17 voraussichtlich nicht erhalten.

Samsungs Oktober-Sicherheitsupdate schloss neun kritische Android-Sicherheitslücken. IT-Verantwortliche sollten vor Pilotinstallationen die regionale Firmware-Verfügbarkeit prüfen und VPN-Zugang, Authentifizierung, Arbeitsprofile sowie geschäftskritische Anwendungen testen.

Was ist noch unklar

  • Ob und wann das Update in Deutschland und anderen europäischen Märkten erscheint, ist nicht bestätigt.
  • Die Quellen enthalten keine Angaben dazu, ob und wann das Galaxy A56 Android 17 erhält.
  • Das Galaxy S23 FE ist in den ersten Berichten nicht enthalten.
  • Nicht alle Funktionen sind für alle Modelle, Regionen und Anbieter bestätigt.

Quellen

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