Fitbit Edge: Googles neuer Fitness-Tracker kostet 179,99 US-Dollar
Google stellt Fitbit Edge vor
Google hat den Fitbit Edge angekündigt, einen neuen Fitness-Tracker, und nimmt Vorbestellungen im Google Store an. Dort kostet das Gerät 179,99 US-Dollar. Den Starttermin für den regulären Verkauf beziffern sowohl Google als auch CNET auf den 27. Oktober; die Vorstellung ordnet CNET dem Montag zu.
Einordnung zwischen Air und Pixel Watch
Der Edge soll eine Lücke schließen: Laut CNET liegt er preislich und funktional zwischen dem Fitbit Air für 100 US-Dollar und der Pixel Watch 5 für 400 US-Dollar. Im Vergleich mit größeren Smartwatches wie der Apple Watch SE 3 für 249 US-Dollar oder Samsungs Galaxy Watch 7 für 300 US-Dollar (Preisangaben laut CNET) ist der Tracker deutlich günstiger, verzichtet dafür aber auf klassische Smartwatch-Funktionen.
Ausstattung im Detail
- Display: 1,34 Zoll großes AMOLED-Panel, von Google als "Hybrid OLED" beschrieben; die Fläche liegt 46 Prozent über der des Charge 6. Das Panel lässt sich dauerhaft aktiv schalten, hinzu kommt eine überarbeitete Seitentaste.
- Sport: Über 50 Trainingsmodi starten direkt am Handgelenk, mit Echtzeitwerten wie Pace, Pulszonen oder Splits. GPS und ein Höhenmesser sind eingebaut, die Genauigkeit der Routenerfassung soll laut Google um bis zu 40 Prozent über der früherer Generationen liegen. Aktivitäten erkennt das Gerät automatisch – Google nennt bis zu 100, CNET geht von mehr als 40 Sportarten aus.
- Gesundheit: Pulsmessung rund um die Uhr, Blutsauerstoff, Hauttemperatur und EKG-Messungen; im Hintergrund erfasst das Gerät Trends zu Blutdruck und Insulinresistenz sowie Warnungen bei hoher oder niedriger Herzfrequenz. Die KI-gestützte Coach-Funktion bündelt Google in Health Premium – drei Monate inklusive, danach 10 US-Dollar pro Monat oder 100 US-Dollar pro Jahr.
- Akku: Bis zu sieben Tage Laufzeit nennt Google als Höchstwert, laut CNET gilt das für die Einstellung "Aufwecken beim Anheben"; mit Always-on sinkt der Wert auf rund zwei Tage. Fünf Minuten Laden liefern etwa einen Tag Nutzdauer, komplett geladen ist das Gerät laut CNET in rund 90 Minuten. Der Akku ist austauschbar – nach CNET erstmals bei einem Fitbit-Tracker; das Ladegerät ist mit dem des Fitbit Air identisch.
- Software und Grenzen: Installiert ist nicht Wear OS, sondern das Fitbit-eigene System. Play Store und Gemini fehlen ebenso wie NFC für Google Wallet, Mikrofon und Lautsprecher; Anrufe müssen deshalb am Handy angenommen werden. Die Kopplung klappt laut CNET sowohl mit Android als auch mit dem iPhone. Wetter, Navigation, Mediensteuerung, Timer sowie Benachrichtigungen und Kurzantworten sind an Bord.
Das Gerät kommt in den Kombinationen Obsidian, Fog, Olive und Canyon mit wechselbaren Bändern; eine "Stephen Curry Special Edition" kostet 50 US-Dollar Aufpreis.
Für wen das interessant ist
Die Zielgruppe sind Nutzer, die Fitness- und Gesundheitsdaten am Handgelenk sehen wollen, ohne eine vollwertige Smartwatch zu tragen – und ohne wie beim Air komplett auf ein Display zu verzichten. Der Air bleibt die bildschirmlose Alternative, Besitzer einer Pixel Watch erhalten eine schmalere Option. Für Deutschland und Österreich ist der USD-Preis nur eine Referenz; lokale Preise liegen nicht vor.
Was ist noch unklar
- Preis, Starttermin und Verfügbarkeit in Deutschland, Österreich oder Indien nennen die Quellen nicht – genannt werden ausschließlich der USD-Preis und der 27. Oktober.
- Akkulaufzeit und die um 40 Prozent genauere Pulsmessung sind reine Herstellerangaben. CNET will die Werte noch gegen einen Brustgurt prüfen, eigene Testergebnisse liegen noch nicht vor.
- Die automatische Aktivitätserkennung ist unterschiedlich beziffert: bis zu 100 Sportarten (Google) gegenüber mehr als 40 (CNET).
- Health Guardian für das Fitbit Air ist angekündigt, ein Termin dafür fehlt bisher.
Wie geht es weiter
Der Verkauf des Fitbit Edge beginnt laut Google am 27. Oktober. Die Funktion Health Guardian soll in einem noch unbenannten Zeitraum auch für das Fitbit Air kommen.
Quellen
FitbitGoogleWearablesFitness-TrackerHardware
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