Fire TV Stick 4K mit Vega OS: Was sich für Käufer ändert
Was ist passiert
Amazon hat seine Fire-TV-Stick-Reihe umgestellt: Der neue Fire TV Stick 4K läuft nicht mehr mit Android-basiertem Fire OS, sondern mit Vega OS. Er ersetzt zwei Vorgänger gleichzeitig – der Fire TV Stick 4K Select und der 4K Plus verschwinden aus dem Sortiment. Übrig bleiben drei Modelle: Fire TV Stick HD, Fire TV Stick 4K und Fire TV Stick 4K Max.
Vega OS hatte Amazon Ende 2025 als Linux-basiertes System vorgestellt. Im April folgte die Ankündigung, dass alle künftigen Fire TV Sticks damit laufen. Amazon bezeichnete sich in dem Zusammenhang selbst als "Multi-OS-Unternehmen" (sinngemäß übersetzt) und betonte, bestehende Android-Geräte würden weiterhin Updates erhalten. Neue Android-Modelle sollen dem Vernehmen nach nicht mehr erscheinen; die Umstellung zeigt sich in diesem Jahr bereits am Fire TV Stick HD und am Fire TV Stick 4K.
Vega OS im Überblick
- Linux-Basis, aus Amazon-Sicht effizienter und schneller als Fire OS
- Keine Unterstützung für Android-Apps, kein Sideloading, keine eigenen Laucher
- Laut Amazon sind über 2.000 Apps und Spiele verfügbar – Android/Fire OS zählt laut Quelle über 30.000
- Amazon wirbt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Prozent über vergleichbaren Streaming-Sticks derselben Preisklasse (sinngemäß übersetzt)
Was sich für Käufer ändert
Positiv sind die Neuerungen am Gerät: schlankeres Design, USB-C statt Micro-USB, Stromversorgung direkt über den USB-Port des Fernsehers und eine überarbeitete Alexa-Fernbedienung mit "Find My Remote"-Funktion. Die britische Quelle nennt Wi-Fi 6, HDR10+ und Alexa+ zur Ausstattung des neuen 4K-Sticks.
Einschränkungen betreffen vor allem erfahrene Nutzer: Apps per Sideloading zu installieren oder einen alternativen Launcher zu nutzen ist nicht möglich. Laut Quelle fehlen auf Vega OS vor allem Anwendungen regionaler Sender, zusätzliche Widget-Programme und viele Spiele; die Oberfläche lässt sich damit nicht mehr individuell anpassen. Wer nur Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+ oder Prime Video nutzt, merkt davon laut Quellen wenig.
Der Fire TV Stick 4K Max bleibt vorerst das einzige Android-Modell der Reihe und die leistungsfähigste Variante mit dem meisten RAM und Speicher. Als Vorteile gegenüber den neuen HD- und 4K-Modellen werden Dolby Vision und Dolby Atmos genannt. Der Fire TV Cube ist kein Stick und von der Umstellung zunächst ausgenommen; zuletzt 2022 aktualisiert, kostet er laut Quelle mittlerweile 200 US-Dollar, was auf die andauernde Speicherverknappung zurückgeführt wird.
Preisaktion in Großbritannien
Vereinigtes Königreich: Der neue Fire TV Stick 4K kostet dort bis heute 23:59 Uhr £32,99, danach gilt der reguläre Preis von £69,99 – eine Ersparnis von £37 (53 Prozent). Der Einführungspreis gilt seit dem Start Ende September, laut Quelle wird der Stick ab morgen also mehr als doppelt so teuer. Preisangaben für Deutschland oder Österreich enthalten die Quellen nicht.
Was ist noch unklar
- Ob und wann auch der Fire TV Stick 4K Max auf Vega OS umgestellt wird; das sehen die Quellen als Möglichkeit, bestätigt ist es nicht.
- Wie es mit dem Fire TV Cube weitergeht; Amazon hat sich dazu in den Quellen nicht geäußert.
- Preise und Verfügbarkeit für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
- Ob Amazon die App-Auswahl kurzfristig erweitert.
Quellen
- Amazon is changing Fire Sticks forever, but not necessarily for the betterpocket-lint.com
- My Fire Stick is dying, but I won't be buying the 2026 4K model over one missing featureandroidpolice.com
- You only have a few hours left to get over 50% off the new Fire TV Stick 4K before it jumps in pricetrustedreviews.com
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