WissenschaftAsteroid-Einfall Nordsee: Tsunami über 1

Asteroid-Einfall Nordsee: Tsunami über 100 Meter hoch

Wissenschaftler haben nach mehr als zwei Jahrzehnten ein jahrtausendelanges Geheimnis gelöst. Ein Asteroid von 160 Metern Durchmesser traf die Nordsee und löste einen riesigen Tsunami aus.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

In der Nordsee ist ein jahrtausendelanger Streit über den Ursprung eines Kraters endlich entschieden worden. Wissenschaftler haben bewiesen, dass das Silverpit Crater durch einen Einschlag eines Asteroiden oder Kometen entstand. Der Fund wurde im September 2025 in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Der Einschlag ereignete sich etwa 43 bis 46 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung. Ein Körper von ca. 160 Metern Durchmesser trug sich aus dem Westen auf die Meeresoberfläche und löste eine Welle aus, die über 100 Meter hoch war – fast wie ein 30-Etagen-Bau. Der Krater selbst misst rund drei Kilometer im Durchmesser und liegt etwa 700 Meter tief im Untergrund.

Die Debatte um die Ursache begann bereits in den 2000er Jahren. Geologen argumentierten lange, dass der Krater durch unterirdische Salzdeformationen oder vulkanische Aktivität entstanden sei. Doch eine Untersuchung durch ein Team von Dr. Uisdean Nicholson an der Heriot-Watt University in Edinburgh zeigte neue Beweise. Durch verbesserte Seismik-Bilder und die Analyse von Proben aus einem nahegelegenen Ölbohrloch wurden mikroskopisch geänderte Mineralstrukturen gefunden. Diese "gestörten" Kristalle können nur durch extrem hohe Druckwerte entstehen, die durch einen schnellen kosmischen Einschlag erzeugt werden.

Professor Gareth Collins der Imperial College London teilte an, dass er lange Zeit den Einschlag als einfachste Erklärung betrachtet habe. Die Entdeckung bestätigt nun, dass ein Asteroid von dieser Größe bei kosmischer Geschwindigkeit Energie freisetzen kann, auch wenn er kleiner ist als der Asteroid, der zur Ausrottung der Dinosaurier führte.

Die Auswirkungen auf die Nordsee sind schwer zu messen, da das Ereignis vor Millionen Jahren stattfand. Die Daten zeigen jedoch, dass selbst relativ kleine Objekte bei hohen Geschwindigkeiten enorme Energie freisetzen können und durch den schnellen Wassertransport riesige Wellen auslösen können.

Quellen

Diese Meldung wurde mit KI recherchiert und geschrieben. Fehler gefunden? Schreib uns.

Mehr aus Wissenschaft

Alle
Für Agenten: Aktionen auf dieser Seite
Werkzeug / APIZweck
get_article
GET /api/articles/{article}
Diese Meldung als Daten (Markdown, Quellen)
Konto optional
list_articles
GET /api/articles
Mehr aus dieser Rubrik
Konto optional

MCP: https://anltx.com/mcp · OpenAPI · llms.txt · Diese Seite als Daten: ?format=json