Apple-Event am 13. Oktober: Smart-Home-Hub, Apple TV und HomePod mini – und ein ADT-Gerücht
Termin steht, Inhalt bleibt zum Teil offen
Apple hat eine Produktvorstellung für Dienstag, den 13. Oktober angekündigt. Sie trägt den Titel „Welcome Home“ und beginnt um 9 Uhr Ortszeit (ET) im Tribeca-Viertel in New York. Datum, Titel und Ort nennt Apple selbst, wie das Portal Forkast berichtet. Nach dem Stand der beiden vorliegenden Quellen handelt es sich um eine Enthüllung, nicht um einen Verkaufsstart: Am Morgen danach solle es laut Forkast eine Bestellseite und eine Liste von Versprechen geben, kein Gerät zum Auspacken.
Ein Bildschirm als Zentrale für das Smart Home
Im Mittelpunkt steht ein bislang nicht offiziell bestätigter Smart-Home-Hub mit Touch-Display. Nach einem Bericht von MacRumors soll er das Management von Smart-Home-Zubehör übernehmen, die Überwachung der Haussicherheit anbieten sowie Fotos, Gesichter und Galerien, eine Übersicht der Kalendereinträge, Musikwiedergabe und FaceTime-Videoanrufe. Vorgesehen seien eine Tischversion mit Lautsprechersockel und eine Wandmontage-Variante. Apple plane zudem ein Ökosystem aus Zubehör, das gemeinsam mit Marken wie LG entwickelt wurde. Ebenfalls im Gespräch stehen ein neuer Apple TV 4K und ein überarbeiteter HomePod mini.
Name, Preis und Datenlage bleiben widersprüchlich
Beim Namen widersprechen sich die Quellen: Bloomberg-Reporter Mark Gurman spricht von „HomePad“, AppleInsider schrieb am 11. Oktober, das Gerät solle als „HomeView“ vermarktet werden. Apple hat keinen der beiden Namen bestätigt. Ein Preis von rund 350 US-Dollar gilt ebenfalls als Gerücht, ebenso Displaygröße, ein A18-Chip, Face ID und die zugrunde liegende homeOS-Technik. Als Auslieferungsfenster nennt Gurman Mitte November.
ADT als Installationspartner?
Nach MacRumors könnte Apple auf dem Event eine Partnerschaft mit dem US-Sicherheitsanbieter ADT bekanntgeben. Bisher sind das nur Indizien: ADT veröffentlichte seit etwa Juli in mehreren US-Städten Stellenanzeigen für „Low Voltage Technician“, lässt die Eingestellten aber fast nur anderen Technikern zusehen und bindet sie per Geheimhaltungsvereinbarung. Auffällig ist, dass sie für die Arbeit ein iPhone 17 Pro erhalten, während ADT sonst Android-Geräte verteilt. Die ursprünglich für September geplante Erklärung der Rolle wurde auf Oktober verschoben. Ein neuer Mitarbeiter sprach von Hausautomation und Installationsdiensten im Haus – denkbar wäre also eine professionelle Montage der Wandvariante. Ob die Partnerschaft auch die Sicherheitsüberwachung umfasst, ist laut MacRumors unklar. Hintergrund ist, dass ADT bereits 2023 mit Google kooperierte, dieser Exklusivitätsvertrag zuletzt aber ausgelaufen und nicht verlängert worden sein soll.
Was unabhängig vom Hub schon läuft
Schon jetzt liefert iOS 27 in diesem Herbst die HomeKit-Secure-Video-Ebene: KI-Zusammenfassungen der Benachrichtigungen, die Suche in der Kamerahistorie in natürlicher Sprache, 4K-Video und erzeugte Clip-Beschreibungen. Der sprachgesteuerte Teil – das Haus per Zuruf handeln lassen – ist dagegen bis Ende 2026 oder Anfang 2027 verschoben.
Für wen das relevant ist
Für Käuferinnen und Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz hilft die ADT-Spur nur bedingt: Die genannten Stellenanzeigen betreffen US-Städte, zu Verfügbarkeit oder Preisen im deutschsprachigen Raum nennen die Quellen nichts. Die Kamera- und Zubehörfunktionen betreffen dagegen alle Haushalte mit HomeKit-Geräten und iPhone. Wer vorbestellen will, sollte laut Forkast vor der Bestellung prüfen, was die Keynote bestätigt, welches Auslieferungsdatum auf der Bestellseite steht, welche Funktionen ab Tag eins verfügbar sind und ob die KI-Funktionen ein Abo voraussetzen.
Noch offen und nächste Schritte
Ungeklärt sind Produktname, Preis, technische Daten, das Auslieferungsfenster und der genaue Umfang einer ADT-Kooperation. ADT will die Aufgabenbeschreibung „later this month“ genauer erklären, Gurman nennt Mitte November als möglichen Lieferstart – beides unter Vorbehalt.
Quellen
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