HardwareNeue Macs laut Bloomberg – 27. Oktober

Apple am 27. Oktober: M6-MacBook Pro, OLED-Touch-Modell und neues iPad mini

Laut Bloomberg stellt Apple am 27. Oktober ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M6-Chip vor – und erstmals ein MacBook Pro mit OLED-Touchscreen. Das Design soll umgebaut werden, der Chip bleibt bei M5 Pro und M5 Max.

anltx Redaktion3 min Lesezeit Mit KI erstellt

Bloomberg nennt den 27. Oktober

Nach einem Bericht von Bloomberg-Journalist Mark Gurman vom 8. Oktober will Apple am 27. Oktober 2026 neue MacBook-Pro-Modelle sowie ein aktualisiertes iPad mini vorstellen. Gurman hatte den Termin erstmals für den 27. Oktober genannt, The Verge greift den Bericht auf und schreibt von einem Event „am oder um den 27. Oktober". Eine offizielle Ankündigung von Apple liegt dazu nach den vorliegenden Quellen nicht vor – alles Weitere beruht auf dem Bericht und auf daraus abgeleiteten Spekulationen.

Die Veranstaltung soll wie das bereits angekündigte Event vom 13. Oktober zweigeteilt laufen: mit einer „Online-Videopräsentation" und einem Presseteil vor Ort (sinngemäß übersetzt, Bloomberg). Das iPad mini wurde zuletzt 2024 aktualisiert. Fest steht dagegen schon der M6-Chip – Apple hat ihn im Mac mini eingeführt.

Zwei sehr unterschiedliche MacBook Pro

Beim MacBook Pro will Apple offenbar zwei Wege gleichzeitig beschreiten. Das Standardmodell soll beim 14-Zoll-Format und beim vertrauten Gehäuse bleiben; als eigentliche Neuerung ist der Wechsel vom M5 auf den M6 vorgesehen. Laut Bloomberg bleiben Display und Chassis weitgehend unverändert – ein OLED-Panel oder ein Touchscreen sind für dieses Gerät nicht vorgesehen.

Die Premium-Varianten sollen dagegen deutlicher umgebaut werden: dünneres und leichteres Gehäuse, OLED-Display mit Touchscreen und eine Dynamic-Island-Kameraaussparung nach iPhone-Art. Die Modelle sollen zudem leichter sein als die aktuellen Geräte. Ungewöhnlich ist die Chip-Zuordnung: Nach Macworld will Apple für die umgebauten Geräte auf M5 Pro und M5 Max setzen und die Generationen M6 Pro sowie M6 Max ausfallen lassen, um die M7-Familie vorzuziehen. Ein neuer iMac wird ebenfalls am selben Tag erwartet.

Was der M6 mitbringt

Der M6 ist Apples erster M-Chip, der auf TSMCs 2-nm-Prozess gefertigt wird. Er bringt eine 12-Kern-CPU und eine 12-Kern-GPU mit, gegenüber je zehn Kernen im M5. Hinzu kommen Neural Accelerators in jedem GPU-Kern und eine doppelte Neural Engine mit 16 Kernen – Apple will damit die KI-Verarbeitung verbessern. Für wen das praktisch zählt, sind Nutzer von KI-Anwendungen und lokalen Modellen.

Beim Speicher fällt die Bilanz gemischter aus: Im Mac mini liefert der M6 mit 24 oder 32 GB vereinheitlichtem Speicher bis zu 170 GB/s, die 16-GB-Variante kommt auf 153 GB/s und damit auf M5-Niveau. Frühere Gerüchte hatten 200 GB/s genannt. Macworld schätzt die 3D-Grafikgewinne deshalb auf „20 Prozent oder mehr" (sinngemäß übersetzt), eingedämpft durch die begrenzte Bandbreite.

Preise und Lieferbarkeit

Zum Einstiegsmodell gibt es keine Preismeldungen. Als Anker dient die bisherige Preisgeschichte: 1.599 US-Dollar zum Start des M5-MacBook-Pro 2025, 1.699 US-Dollar mit dem Erscheinen von M5 Pro und M5 Max Anfang 2026 bei zugleich 1 TB Standardspeicher, und im Juni 2026 ein Anstieg auf 1.999 US-Dollar wegen Lieferkettenengpässen. Für die OLED-Touch-Modelle wird allgemein mit höheren Preisen gerechnet.

Was noch unklar ist

  • Wie viele OLED-Touch-Modelle kommen und mit welchen Größen (Macworld nennt 14- und 16-Zoll als Erwartung)
  • Exakte M6-Spezifikationen im MacBook Pro, etwa Kernezahlen und Speicheroptionen
  • Preise des Einstiegsmodells und der Premium-Versionen
  • Details zum neuen iMac sowie zum iPad mini: Die Kamera soll auf die Querformatseite wandern, dazu ein „revamptes Lautsprechersystem" (sinngemäß übersetzt, Bloomberg)
  • Verfügbarkeit und Lieferzeiten in Deutschland und Österreich nennen die Quellen nicht

Wie es weitergeht

Am 13. Oktober steht bereits das Smart-Home-Event an, für den 27. Oktober sind MacBook Pro, iMac und iPad mini angesagt. Die M7-Familie wird für 2027 erwartet. Macworld weist außerdem auf anhaltende Engpässe bei Speicher- und Lagerchips hin, die Verfügbarkeit und Lieferzeiten einschränken könnten.

Quellen

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