Vortex Polaire: Ein möglicher November-Wechsel
Ein außergewöhnliches Phänomen, der sogenannte Vortex Polaire, könnte ab Mitte Oktober bis Anfang November eine deutliche Schwächung erfahren oder sich umkehren. Dies liegt an einem unkonventionellen Szenario im Vergleich zum typischen Verlauf des Jahres.
Die Daten zeigen, dass das Phänomen in einer Höhe von rund 30 Kilometern über dem Polort entsteht und normalerweise mit der Zeit zunimmt. Für den November 2026 wird jedoch erwartet, dass die Vortex-Power abnimmt oder sich umkehrt. Dies würde bedeuten, dass die Luftströmungen im oberen Atmosphärenbereich anders verlaufen als üblich.
Wichtig ist jedoch zu unterscheiden: Ein Schwächung des Vortex Polaires führt nicht automatisch zu einem Wetterwechsel in der unteren Atmosphäre. Die Strömungen im oberen Bereich beeinflussen das Wetter erst indirekt und können Wochen bis Monate dauern. Eine solche Umkehr würde die Zirkulation verändern, aber sie garantiert keine spezifischen Niederschläge oder Temperaturen an den Boden.
Die Modelle des Europäischen Zentrum für Wetter- und Klimaforschung (ECMWF) zeigen verschiedene Szenarien. In einigen davon könnte es zu einer vollständigen Umkehr der Windrichtung kommen, was als Signal für einen möglichen SSW-Major interpretiert werden kann. Jedoch ist dies keine Garantie für eine massive Kälteperiode in Frankreich.
Die Vorhersage bleibt also unbestätigt: Es wird erwartet, dass die Luftströmungen im November schwächer werden oder sich umkehren könnten. Dies würde jedoch nicht automatisch zu einem Winter mit starken Niederschlägen oder extremen Temperaturen führen. Die tatsächlichen Auswirkungen hängen stark von der Interaktion zwischen den oberen und unteren Atmosphärenbereichen ab.
Quellen
MetereologieKlimatologieFrühjahrswetter
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