TSMC verhandelt mit Musk über Terafab – Betrieb muss bei TSMC liegen
TSMC verhandelt mit Musk über Terafab – Betrieb muss bei TSMC liegen
Der taiwaneische Chipfertiger TSMC prüft, ob er Kapazitäten der geplanten Terafab-Chipfabrik in Texas nutzen kann. Die Gespräche mit Elon Musks Projekt laufen, eine Einigung steht noch aus. TSMC besteht darauf, dass jede Fabrik von TSMC betrieben werden muss. Ein konkreter Zeitplan für eine Chipfertigung in Terafab-Anlagen existiert nicht.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- 14. Oktober 2026: Der Halbleiter-Analyst Kirk Yang (Kirkland Capital) sagt, Musks Terafab-Plan habe kurz- bis mittelfristig „absolutely no impact“ (sinngemäß übersetzt: keinerlei Auswirkung) auf TSMC. Ein solches Projekt brauche fünf bis zehn Jahre, bis es betriebsbereit sei.
- 15. Oktober 2026: TSMC bestätigt Gespräche mit Terafab. Es gebe noch keine Einigung. Musk hatte zuvor gesagt, seine Unternehmen würden die Fabrik besitzen und betreiben; TSMC könnte eventuell Teile untervermieten.
- 16. Oktober 2026: TSMC-Chef C.C. Wei auf der Quartalskonferenz: Texas sei als Standort geprüft worden, TSMC-Teams vor Ort. Grundsatz: „the fab has got to be run by TSMC“ (sinngemäß übersetzt: Die Fabrik muss von TSMC betrieben werden).
Was ist neu
TSMC prüft erstmals eine Erweiterung der US-Produktion über Arizona hinaus. Das Unternehmen hatte im Juli seine US-Investition auf 265 Milliarden US-Dollar erhöht. Die Nachfrage nach KI-Chips übersteige das Angebot deutlich, sagte Wei. Die 2-nm-Kapazität solle sich nächstes Jahr mehr als verdoppeln. Für Tainan ist ein weiteres 3-nm-Werk geplant, dessen Massenproduktion für die erste Hälfte 2028 vorgesehen ist. Der Umsatz im laufenden Quartal soll auf 52,3 bis 54,3 Milliarden US-Dollar steigen, daran beteiligt sei auch die 2-nm-Technologie.
Warum das relevant ist
Die Nachfrage nach KI-Beschleunigern sei größer, als TSMC liefern könne, sagte Wei. US-Kunden drängen auf eine Produktion in den USA. Yang führte die Chipknappheit während der COVID-19-Pandemie und die Handelsspannungen zwischen den USA und China als Gründe für den Wunsch US-Unternehmen nach vertikaler Integration der Lieferketten an. Für Leser in Deutschland und Österreich ist TSMC als weltweit größter Auftragsfertiger relevant: Jede Kapazitätsentscheidung beeinflusst die globale Chipversorgung. Ob und wann TSMC in Terafab-Anlagen fertigt, ist jedoch offen.
Was ist noch unklar
- Ob die Gespräche zu einer Einigung führen.
- Welche nm-Technologie in Terafab gefertigt werden soll – dazu gibt es keine Angaben.
- Ein konkreter Zeitplan für Terafab existiert nicht; die fünf bis zehn Jahre des Analysten sind keine bestätigte Planung.
- Ob TSMC überhaupt Kapazitäten übernimmt oder nur berät.
Wie es weitergeht
TSMC will bekannt geben, wenn die Gespräche Fortschritte machen, sagte Wei. Weitere Termine oder Schritte sind den Quellen nicht zu entnehmen.
Quellen
TSMCTerafabElon MuskTexasChipfertigung2 NanometerKI-Chips
Diese Meldung wurde mit KI recherchiert und geschrieben. Fehler gefunden? Schreib uns. Keine Anlageberatung.