Studie: Globales Erwärmung stoppte neue Eiszeit vor 2000 Jahren
Eine neue Studie von Wissenschaftlern in Kanada und den USA zeigt, dass die globale Erwärmung des 20. Jahrhunderts den Beginn einer neuen Eiszeit bereits vor etwa 2000 Jahren verhindern konnte. Die Analyse des Laurentidschen Eismasses im Norden Amerikas bestätigt, dass das Eismass vor rund 3000 Jahren seinen kleinsten Umfang erreichte und danach wieder zunahm. Dies markiert laut den Autoren den Beginn einer neuen Eiszeit.
Die Forscher aus der Columbia Climate School untersuchten die Barnes-Eismasse auf dem Baffin-Inseln. Während das Eismass vor rund 95.000 bis 20.000 Jahren seinen größten Umfang erreichte, fiel es im 20. Jahrhundert stark zurück. Die Daten zeigen, dass das Eismass zwischen 3000 und 2000 Jahren wieder zunahm.
Die Autoren erklären, dass die globale Erwärmung der 1960er Jahre den Prozess des Zulaufs des Eismasses gestoppt hat. Der Klimawandel führte dazu, dass das Eismass im Sommer mehr schmelzte als im Winter. Dies beschleunigte den Tautprozess und verhinderte das weitere Wachstum.
Die Studie wird in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Die Autoren betonen, dass die Wiederherstellung des ursprünglichen Eismasses es noch 30.000 Jahre dauern würde, bevor es wieder zu einem großen Kontinentaleismass kam. Heute leben wir in einer Zeit, in der das Eismass langsam schmilzt.
Die Quellen belegen den Beginn einer neuen Eiszeit vor rund 2000 Jahren durch das Wiederanstiegen des Laurentidschen Eismasses in der kanadischen Arktis. Der Prozess wurde jedoch durch das globale Erwärmung der 1960er Jahre gestoppt, was zu einem schnellen Tauen führte. Die Quellen nennen keine spezifischen Produkte oder Finanzdaten.
Quellen
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