WirtschaftSpaceX Umsatz verdoppelt: Fusion mit Tes

SpaceX Umsatz verdoppelt: Fusion mit Tesla rückt näher

SpaceX verzeichnet einen Quartalsumsatz von 14,6 Milliarden Dollar. Der Konzern plant eine mögliche Fusion mit Tesla und sieht die KI-Sparte als Wachstumsmotor.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

Am Dienstag, dem 24. Oktober 2026, gab der Raumfahrtkonzern SpaceX überraschend gute Nachrichten: Sein Quartalsumsatz hat sich mehr als verdoppelt. Nach einer langen Durststrecke im vergangenen Quartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Milliardengewinn und stieg um 161 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar an. Die Sparte Künstliche Intelligenz (KI) war dabei der größte Treiber mit einem Plus von 830 Prozent und erzielte 7,56 Milliarden Dollar.

Der Satellitenbetreiber Starlink erwirtschaftete fast den kompletten operativen Konzerngewinn von 2,79 Milliarden Dollar. Trotz einer deutlichen Steigerung der Nutzerzahl auf 13,6 Millionen ging der durchschnittliche Monatsumsatz pro Nutzer zurück, da günstigere Einsteigertarife in neuen Märkten die Nachfrage abfederten.

Unabhängig vom Satellitenmarkt sorgt SpaceX für Aufsehen: Die Ukraine wirft dem US-Konzern vor, die Geschwindigkeit der Datenübertragung zu drosseln. Zudem drängt Starlink verstärkt in den Mobilfunkmarkt und hat sich in den USA umfangreiche Funkfrequenzen gesichert. Für die "Direct-to-Device"-Technologie ist es bisher meist auf Kooperationen mit klassischen Anbietern wie der Deutschen Telekom angewiesen.

Ein weiterer wichtiger Trend: Elon Musk bestätigte Gerüchte über Überlegungen hinsichtlich einer Zusammenlegung von SpaceX und Tesla. Das Unternehmen erklärte, dass Gremien eingerichtet wurden, um einen möglichen Zusammenschluss unter die Lupe zu nehmen. Für die Aktien zeichnet sich ein Plus von 1,4 Prozent ab.

Die deutsche Börse reagiert positiv auf diese Entwicklungen. Die Kurse an der US-Technologiebörse Nasdaq dürften sich weiter stabilisieren. Über eine Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,6 Prozent höher. Simon Wiersma von ING bezeichnete die Quartalszahlen als Beweis dafür, dass die Nachfrage im Bereich der KI nach wie vor sehr real ist.

Die Aktien des Telekomkonzerns AT&T büßten nach Geschäftszahlen vorbörslich 5,7 Prozent ein. Bei Netflix deutet sich ein Kursrutsch an, während bei Tesla und Supermicro positive Reaktionen zu erwarten sind.

Quellen

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