Sonnenstürme brachen Erd-Protokoll: Elektronen-Anstieg um 5000-fach
In einer starken Sonnenstürme im März 2024 wurde ein anomaler Anstieg von hochenergetischen Teilchen in der Nähe der Erde nachgewiesen. Nach Daten von Universe Today und Enovosti stieg die Anzahl ultrarelativistischer Elektronen um das Fünffache über dem normalen Hintergrundniveau. Dies geschah, obwohl die wissenschaftliche Gemeinschaft früher angenommen hatte, dass ein natürlicher Schutzschild vor solchen Partikeln existierte.
Die Ursache lag in der Störung des magnetischen Feldes durch den Sonnenwind mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1200 km/s. Dieser Prozess führte dazu, dass die Plasmasphäre der Erde sich näher an die Planetenoberfläche bewegte und günstige Bedingungen für die Entstehung von 'chorus waves' schuf. Diese Wellen ermöglichten es den Elektronen, ihre Energie auf das Niveau von Millionen von Elektronenvolt zu erhöhen.
Die Daten zeigen, dass diese Anomalie mehrere Monate anhält. Die Situation änderte sich erst nach einer weiteren Sonnenstürme im Herbst 2024. Für die Zukunft sind diese Erkenntnisse relevant für die Planung von Weltraummissionen und den Schutz kosmischer Technik vor potenziellen Schäden durch hochenergetische Strahlung.
Wissenschaftler warnen davor, dass der natürliche Schutzmechanismus nicht so absolut ist, wie früher angenommen wurde.
Quellen
SonnensturmRadschutzWissenschaftKosmos
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