WirtschaftSamsungs Smartphone-Produktion in Indien

Samsung Indien: Chip-Preisschock bewältigt, Markt 19%

Samsungs Smartphone-Produktion in Indien fiel im dritten Quartal auf 670.000 Einheiten zurück. Das Unternehmen setzt nun auf 'Galaxy Forever' und 'Smart Buy', um die hohen Chippreise zu kompensieren.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

Samsungs Smartphone-Produktion in Indien ist nach einem starken Anstieg im ersten Quartal wieder zurückgegangen. Laut dem Marktbeobachter OMIDA stieg das Ausgabevolumen im dritten Quartal auf 670.000 Einheiten, was zwar ein Rückgang von 26% gegenüber dem Vorjahr bedeutet, aber den Marktanteil von 19% bei Samsungs gegenüber Apple (23%) und chinesischen Konkurrenten wie Xiaomi (30%+). Die Produktion war vor allem durch die A07, A17 und S26-Serien sowie das neue Z Fold8 und Tab S12 getrieben.

Die Herausforderung besteht in der steigenden Kosten für Halbleiter. Laut Counterpoint Research sank das globale Smartphone-Ausgabevolumen im dritten Quartal um 20% auf ein historisches Tief, da die Chippreise aufgrund von D램- und NAND-Preisschocks stark gestiegen sind. Dies hat zu einer Verzögerung der Austauschzyklen geführt.

Um den hohen Kaufpreis für neue Geräte abzufedern, setzt Samsung nun auf eine Kombination aus 'Smart Buy' (Häuserkredit) und 'Galaxy Forever'. Das Programm ermöglicht es Kunden, bis zu 50% des Ausgabeguts über zwölf Monate ohne Zinsen zu finanzieren. Zudem wird ein 'Smart Buy'-Programm für ältere Geräte eingeführt, bei dem die Restwerte als Gegenleistung gegen neue Modelle gewertet werden.

Die Strategie zielt darauf ab, den Preisdruck durch das Angebot an Finanzierungsalternativen zu mindern und gleichzeitig die Kundenbindung im Samsung-Ökosystem zu stärken. Die Ausgabezahlen wurden gezielt auf A07, A17, S26-Serien und Z Fold8 konzentriert, um die Kostenstruktur zu optimieren.

Quellen

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