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Öko-Test: Zwei Testsieger, elf empfehlenswertes Katzenfutter

In der November-Ausgabe 2026 haben Öko-Test insgesamt 23 Katzenfutterprodukte geprüft. Zwei Produkte wie Rewe und Josera Petfood wurden als "sehr gut" bewertet.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

Öko-Test: Zwei Testsieger, elf empfehlenswertes Katzenfutter

In der November-Ausgabe 2026 hat das Magazin Öko-Test insgesamt 23 Katzenfutterprodukte für erwachsene Katzen unter die Lupe genommen. Die zentrale Frage lautete: Decken Trockenfutter aus dem Handel den Nährstoffbedarf der Katze, und ist darauf Verlass, dass das Futter nicht mit Schwermetallen verunreinigt ist?

Die Ergebnisse zeigen eine klare Trennung zwischen "sehr gut" und anderen Bewertungen. Zwei Produkte schneiden mit Bestnote ab:

  1. Ja! Knusper-Mix mit Huhn (Rewe): Dieses Produkt erfüllt alle Kriterien. Laut Öko-Test stimmt die Nährstoffzusammensetzung, die Fütterungsempfehlungen sind präzise und es gibt keine problematischen Schwermetalle. Für eine vierkilogramm schwere Katze fallen pro Tag nur sechs Cent Futterkosten an.
  2. Josi Cat Crunchy Chicken (Josera Petfood): Auch hier ist alles in Ordnung. Die Nährwerte und die Schwermetallbelastung sind top. Der einzige Mangel besteht darin, dass der Hinweis fehlt, dass zusätzliche Snacks bei der Tagesportion berücksichtigt werden müssen.

Weitere elf Produkte gelten als empfehlenswert. Dazu zählen Bio-Produkte wie Defu Bio Katzenfutter Pâté Lamm (57,90 €/kg) und Wildes Land Adult Bio Ente & Pute (17,15 €/kg). Beide weisen sehr gute ernährungsphysiologische Werte auf und enthalten laut Labor keine Schadstoffe über den gesetzlichen Höchstwert.

Ein weiterer Testsieger ist die ZooRoyal Bio Pastete. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ebenfalls sehr gute Nährwerte für unter 6 Euro pro Kilogramm.

Kritische Punkte der Analyse

Auch wenn die meisten Produkte ernährungsphysiologisch überzeugen, gibt es mehrere Kritikpunkte:

  • Nährstoffmängel: Bei einigen Produkten liegen bestimmte Mineralstoffe oder Spurenelemente (z.B. Jod, Kalium) unter den empfohlenen Mindestgehalten der FEDIAF und des NRC. Dies gilt insbesondere für die Schilddrüse und den Knochenstoffwechsel.
  • Verpackungsangaben: Viele Hersteller liefern keine genauen Fütterungsempfehlungen an oder geben die benötigte Futtermenge zu weit von dem tatsächlichen Bedarf ab. Zudem fehlen oft Hinweise auf allergisierende Duftstoffe, obwohl dies in der Kritik steht.
  • Nährwert-Überschreitung: Ein Produkt hat einen Kupfergehalt überschritten, was wir aber als nicht direkt schädlich für Katzen bewerten, da es kaum Studien zur Toxizität von Kupfer bei Katzen gibt.

Fazit

Katzen sind feinschmeckend und wählerisch. Die Testergebnisse zeigen: Klassisches Standardfutter ist meist ausreichend, wenn die Nährwerte stimmen. Bio-Produkte bieten eine gute Alternative ohne Zusatzstoffe, sollten aber oft teurer sein. Bei der Kaufberatung sollte man auf genaue Fütterungsempfehlungen achten und nicht nur auf den Preis schauen.

Quellen

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