NIKKPC-Launcher Angriff: Remote-Tool auf CDN vermerkt
Sicherheitsvorfall bei NIKKE PC Launcher
Ein Supply-Chain-Angriff wurde dem PC-Launcher der Spielserie "Goddess of Victory: NIKKE" vorgeworfen. Laut einer Analyse von Spielern und einem unabhängigen Forscher war das Tool, das Level Infinite veröffentlichte, mit einem Remote-Control-Agenten versehrt.
Details zum Vorfall
Der Angriff wurde am 27. September 2026 auf drei offizielle JavaScript-Dateien des Content Delivery Network (CDN) der Entwickler SHIFT UP vermerkt. Ab dem 1. November 2026 konnte ein Nutzer das Tool öffnen und einen Remote-Agenten herunterladen, der Zugriff auf den Computer ermöglichte.
Das Agenturprogramm könnte folgende Aktionen durchführen:
- Befehle ausführen
- Dateien herunterladen
- Screenshots erstellen
- Browser-Passwörter, Windows-Kredentials und Cloud-API-Tokens abfragen
- Daten aus 28 verschiedenen Browser-Cryptowallets abrufen
Auf Windows war das Tool in Chrome installiert und lief auch nach dem Schließen des Launchers weiter. Linux- und Steam Deck-Nutzer waren ebenfalls betroffen.
Status der Korrektur
Am 3. November 2026 um 17:04 Uhr und erneut am 17:21 Uhr hat Level Infinite zwei der betroffenen Dateien auf dem CDN korrigiert. Ein dritter modifizierter Datei wurde am 28. Oktober 2026 entfernt, jedoch liefen noch zwei Server-Instanzen mit dem veränderten Code weiter.
Die Quelle erwähnt, dass die Angriffsquelle ihre Server ab 18:31 Uhr nicht mehr antwortete und den Weg zur Kontrolle des CDNs unbekannt bleibt.
Empfehlung der Entwickler
Der Autor des technischen Schreibens empfiehlt:
- Den Debug-Log-Ordner zu prüfen (Datei
k2f_chanim OrdnerLauncher/intl_service). - Bis Level Infinite eine Lösung bestätigt, den Launcher nicht erneut zu öffnen.
- Das Cache-Verzeichnis zu leeren und die Cache-Cache zu löschen.
- Infizierte Nutzer auf ein sauberes Gerät mit neuen Passwörtern und API-Tokens zu wechseln.
Relevanz für Deutschland
Die Affektion betrifft ausschließlich PC-Nutzer. Die Spielserie ist auch auf iOS und Android verfügbar, wobei der Vorfall spezifisch den Desktop-Launcher betraf. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Spiel in Deutschland veröffentlicht wurde oder welche Plattformen dort betroffen sind.
Was ist noch unklar?
Es ist nicht bekannt, wie sich die Affektion auswirkte (z. B. ob Daten verloren gingen). Auch der genaue Umfang des Schadens und die Anzahl der betroffenen Nutzer werden nicht quantifiziert.
Wie geht es weiter?
Level Infinite und SHIFT UP haben keine offiziellen Kommentare zu den Vorwürfen abgegeben. Die Quellen erwähnen, dass weitere Updates geplant sind. Es wird empfohlen, bis eine offizielle Bestätigung vorliegt, den Launcher nicht erneut zu nutzen.
Quellen
SicherheitGamingLevel InfiniteSHIFT UP
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