WirtschaftNASA prüft Kapstadt für Orion-Rettung

NASA besucht NSRI Kapstadt für Orion-Rettung

NASA prüft Kapstadt als potenzielle Rettungslage für Artemis-Astronauten. Die NSRI steht vor Herausforderungen bei langen Abständen und toxischem Treibstoff.

anltx Redaktion1 min Lesezeit Mit KI erstellt

Am 6. November 2026 besuchten NASA-Vertreter die National Sea Rescue Institute (NSRI) in Kapstadt, Südafrika. Das Ziel war es, lokale Rettungskräfte für einen hypothetischen Notfall zu prüfen: Die Rückkehr von Astronauten nach dem Artemis-Mondprogramm. Ein Orion-Schiff könnte nach einem Absturz im Atlantik kurz vor der Küste landen.

Die NSRI-Head of Operations Charl Maritz bestätigte den Besuch als überraschend schnell, da die Raumfahrtbehörde bereits über die maritimen Fähigkeiten des Instituts gehört hatte. Der Fokus lag auf dem Schutz von Menschenleben bei extremen Bedingungen. Die Organisation verfügte über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Küstenschutzwache.

Wichtige Details zur Operation: Ein Absturz könnte bis zu 200 Seemeilen vom Ufer entfernt stattfinden. Dies stellt enorme Anforderungen an die Reichweite und Endurheit der Rettungsschiffe. Zudem muss das Team auf toxische Substanzen wie Hydrazin vorbereitet sein, die nach dem Splashdown weiter entweichen können. Die NASA-Vertreter betonten, dass bei schweren Verletzungen eine Wartezeit von 15 bis 20 Minuten notwendig ist, bevor man sich der капсуле nähert.

Die Gespräche umfassten auch die medizinische Vorbereitung in lokalen Traumatologiezentren und den Austausch von Informationen über Raumfahrtsgefahren. Eine formelle Vereinbarung zur Zusammenarbeit wurde nicht bestätigt, sondern nur als Möglichkeit für zukünftige Notfälle diskutiert. NASA würde bei einem Notfall Kosten decken.

Quellen

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