Google priorisiert KI-Entwicklung vor kurzfristigen Cloud-Einnahmen
Google CEO Sundar Pichai hat am Big Technology Podcast bestätigt, dass das Unternehmen seine kurzfristigen Cloud-Einnahmen bewusst zurücksetzt, um Ressourcen für die Entwicklung fortschrittlicher KI-Modelle zu bereitstellen. Der Grund hierfür ist eine globale Lücke an Rechenleistung: Während Google Cloud im zweiten Quartal mit 24,8 Milliarden US-Dollar Umsatz aufgestiegen ist und ein Rückhalt von über 514 Milliarden Dollar in Abrechnungen hat, fehlen die benötigten Chips, Server und Datenzentren für neue KI-Anwendungen.
Pichai bezeichnete den Zugang zu Rechenleistung für Google DeepMind als "nicht verhandelbar". Er argumentiert, dass fortschrittliche Modelle eine frühe Sicht auf zukünftige KI-Fähigkeiten bieten und helfen können, Produkte für die Zukunft vorzubereiten. Zudem erwartet er, dass diese Modelle durch einen Prozess der rekursiven Selbstverbesserung weiterentwickelt werden.
Die Entscheidung kommt in Reaktion auf den Bedarf an mehr Kapazität. Pichai sagte, es sei "extrem schwierig", einem neuen Kunden im Jahr 2027 Rechenleistung zu gewähren, da die Infrastrukturentscheidungen bereits vor Jahren getroffen wurden. Alphabet plant bis 2026 eine Investition von 195 bis 205 Milliarden Dollar in Kapitalprojekte, wobei ein Großteil der Mittel auf KI- und Cloud-Basisinfrastruktur ausgelegt ist.
Die Quellen belegen zudem, dass Gemini 4 Argon bereits fast 25 Trillionen Token pro ersten 72 Stunden verarbeitet – dreimal so viel wie Gemini 3. Pichai lehnte Vorschläge ab, nur kleinere Modelle wie "Gemini Flash" zu entwickeln, da er die Konkurrenz auf der KI-Frontier nicht akzeptieren wolle.
Die Quellen sind in deutscher Sprache (aus Indien und USA) und enthalten keine eigenen Zitate oder Tests. Die Informationen basieren ausschließlich auf den bereitgestellten Texten.
Quellen
GoogleSundar PichaiKICloudRechenleistung
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