Fritz Smart Energy 201: Stromfresser aufspüren ab 49 Euro
Fritz Smart Energy 201: Präziser Energieverbrauch im Smart Home
Der Berliner Hersteller Fritz hat seine erste intelligente Steckdose auf den Markt gebracht. Die Fritz Smart Energy 201 soll ab dem 4. November 2026 erhältlich sein und dabei helfen, versteckte Stromfresser im Haushalt zu identifizieren.
Technische Daten und Preis
Laut Herstellerangaben kostet die Steckose 49 Euro. Sie ist kompakt mit Abmessungen von lediglich 54 x 72 x 36 Millimetern, sodass sie sich in Steckdosenleisten verwenden lässt, ohne benachbarte Anschlüsse zu blockieren. Die maximale Schaltleistung beträgt bis zu 3.680 Watt (16 Ampere).
Ein entscheidender Vorteil ist der geringe Eigenverbrauch: Die Steckdose verbraucht weniger als 0,2 Watt. Das macht sie selbst nicht zum Stromfresser.
Funktionsweise und Smart-Home Integration
Die neue Fritz Smart Energy 201 ermöglicht es Nutzern, ihren Energieverbrauch präzise zu messen, aufzuzeichnen und auszuwerten. Die Steuerung erfolgt über die integrierte Taste oder per Smart-Home-Steuerung (Smartphone, Tablet, PC).
Dank der Matter-Bridge-Funktion neuerer Fritzboxen oder des FRITZ!Smart-Gateways lässt sich die Steckdose zudem in andere Smarthome-Systeme einbinden. Sprachsteuerung ist über Assistenten wie Google Home oder Amazon Alexa möglich.
Anwendungsbereiche
Neben dem Ein- und Ausschalten angeschlossener Geräte bietet das Gerät automatische Modi, z. B. nach festen Zeitplänen, Sonnenaufgang oder -untergang oder bei bestimmten Verbrauchswerten. Diese Funktionen dienen dazu, potenzielle Einbrecher:innen abschrecken.
Die Steckdose hilft dabei, Geräte mit hohem Stromverbrauch zu identifizieren, die sonst im Stand-by oder unbemerkt viel Energie verbrauchen könnten (z. B. Waschmaschine, Trockner). Der Vergleich über MyFRITZ!Net erlaubt es zudem, den Verbrauch mit anderen Steckdosen im Haushalt zu vergleichen.
Zielgruppe und Ökosystem
Die Anschaffung ist besonders sinnvoll für Personen, die in kleinem Rahmen einsteigen und sich ihr eigenes Smart-Home-Ökosystem aufbauen möchten. Sie ist ideal für Nutzer einer FRITZ!Box, da die Verbindung über den Funkstandard DECT erfolgt.
Was ist noch unklar?
Die Quellen nennen keine spezifischen Modelle der Fritz-Boxen, bei denen die Matter-Bridge-Funktion aktiviert ist, oder eine genaue Verfügbarkeit in Deutschland. Es wird nicht erwähnt, ob das Gerät auch ohne Fritz-Box funktioniert.
Wie geht es weiter?
Der Artikel gibt keinen weiteren Launch-Termin vor. Die Quellen belegen nur den Start des Produkts am 4. November 2026.
Quellen
Smart HomeElektronikStromverbrauchFritz
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