WirtschaftEpic Games: KI-Pivot

Epic Games bestätigt KI-Kurs – Disney-Spiel mit Marvel und Star Wars verzögert sich

Epic Games hat laut Bloomberg einen KI-Kurs bestellt: Künftig sollen Code und Assets von KI kommen. Erstes sichtbares Ergebnis ist der neu erschienene Launcher – ein Disney-Spiel verzögert sich.

anltx Redaktion3 min Lesezeit Mit KI erstellt

Was passiert

Epic Games hat laut einem Bericht von Bloomberg einen strategischen Kurswechsel hin zu künstlicher Intelligenz bestätigt. Der am 12. Oktober 2026 erschienene Artikel von Journalist Jason Schreier beschreibt, dass Epic bei der Entwicklung eines geplanten Shooters mit den Universen Marvel und Star Wars Schwierigkeiten hatte. Disney hatte dem Unternehmen zufolge 1,5 Milliarden US-Dollar investiert. Später bestätigte Epic-CEO Tim Sweeney auf X einen „huge pivot“ – sinngemäß übersetzt: einen „großen Kurswechsel“ – mit dem Ziel, die Entwicklung auf „maximale KI-Beschleunigung“ umzustellen.

Was Epic intern bekanntgab

Laut Bloomberg sollen Entwickler angewiesen worden sein, künftig keine handgeschriebenen Codezeilen mehr zu tippen und stattdessen KI-Agenten zu nutzen, unter anderem Claude von Anthropic. Auch die Grafik-Arbeiten sollen künftig mit „vollen KI-Workflows“ erzeugt werden, wie ein internes Schreiben laut Bericht besagt (sinngemäß übersetzt). Epic-Kommunikationsdirektor Jake Jones sagte, das Unternehmen „begrüße“ eine KI-beschleunigte Entwicklung, die von Epic-Entwicklern geleitet werde (sinngemäß übersetzt). Sweeney hatte im März 2026 bei der Ankündigung von über 1000 Entlassungen betont, diese hätten keine Verbindung zur KI.

Der neue Launcher als erstes sichtbares Ergebnis

Das erste öffentlich sichtbare Produkt des Kurseswechsels ist der überarbeitete Epic Games Launcher. Epic beschreibt ihn in einem Blogbeitrag als „vibe coded“ – ein Begriff für das Programmieren mit KI-Unterstützung. In der Beta bzw. Preview soll der Launcher laut Epic vom kalten Start bis zur Store-Seite 46 Prozent schneller sein als Steam, beim Wiederherstellen aus dem Systemtray bis zur Bibliothek 14 Prozent. Martin Keely, Vice President und General Manager des Epic Games Store, sagte gegenüber IGN, die Bibliothek lade 30-mal schneller, der Start sei doppelt so schnell und die Installationsgröße liege bei nur 300 MB. Unterstützt werden Windows und Mac, eine Linux-Version sei geplant. Epic räumte ein, dass der Launcher vorerst „wenig Funktionen“ habe und man ihn eher als „Speedboat“ denn als „Yacht“ betrachten solle (sinngemäß übersetzt). Zugleich kündigte das Unternehmen an, Fortnite auf Linux zu bringen.

Warum das relevant ist

Für Entwickler ist der Schritt bemerkenswert, weil ein großer Studio-Betreiber KI nicht mehr nur ergänzend, sondern als festen Produktionsanspruch beschreibt. Für Spieler ist der Launcher als Konkurrent zu Steam relevant. Ob er tatsächlich schneller ist, ist bislang nicht unabhängig bestätigt: Alle Geschwindigkeitsangaben stammen von Epic selbst, es liegen keine eigenen Messungen vor. Auch französische Medien wie IGN France und Hardware & Co berichteten über den Vorstoß und darüber, dass viele PC-Spieler weiterhin der Steam-Plattform treu seien.

Was ist noch unklar?

  • Ob und wann der Launcher die Funktionsvielfalt des bisherigen Programms erreicht, ist offen.
  • Ob das Disney-Spiel seine Termine hält, ist ungewiss; Bloomberg nannte intern den 27. März 2027.
  • Wie groß der tatsächliche KI-Anteil am Code und an den Assets ist, bleibt Epic schuldig.
  • Ob die Entlassungen mit dem KI-Kurs zusammenhängen, bestreitet Epic.
  • Ob die genannten Geschwindigkeiten in unabhängigen Tests bestätigt werden, ist unklar.
  • Angaben zur Verfügbarkeit in Deutschland und Österreich enthalten die Quellen nicht.

Wie geht es weiter?

Epic plant laut eigenen Angaben eine Linux-Version des neuen Launchers. Für das Disney-Spiel nannte Bloomberg intern den 27. März 2027 als geplantes Ziel, hält dieses Datum aber wohl nicht für haltbar.

Quellen

Diese Meldung wurde mit KI recherchiert und geschrieben. Fehler gefunden? Schreib uns. Keine Anlageberatung.

Mehr aus Wirtschaft & Technologie

Alle
WirtschaftSam Altman nennt sich 'Ram Altman' nach

Sam Altman wird 'Ram Altman': Nach Kritik an PC-RAM-Aussagen

OpenAI CEO Sam Altman hat sich nach kontroversen Kommentaren zu den globalen Speicherknappheiten auf X als Ram Altman getauft. Er argumentiert, dass Cloud-Datenzentren effizienter sind als die Nutzung von RAM in einzelnen Consumer-Gadgets.

WirtschaftBellingham: Calvin Klein Model

Jude Bellingham startet Calvin Klein Campaign

Der englische Mittelfeldspieler Jude Bellingham ist zum ersten Mal in der Welt als Model für Calvin Klein bekannt. Die Kampagne thematisiert "das Icon unter der Haut" und wurde am 2. November 2026 veröffentlicht.

Für Agenten: Aktionen auf dieser Seite
Werkzeug / APIZweck
get_article
GET /api/articles/{article}
Diese Meldung als Daten (Markdown, Quellen)
Konto optional
list_articles
GET /api/articles
Mehr aus dieser Rubrik
Konto optional

MCP: https://anltx.com/mcp · OpenAPI · llms.txt · Diese Seite als Daten: ?format=json