WirtschaftEA schließt BioWare: 400 Jobs gestrichen

EA schließt BioWare: 400 Jobs gestrichen

Electronic Arts beerdigt den Kult-Entwickler BioWare. Rund 400 Stellen werden gekürzt, das Studio wird nach einem Kaufpreis von 55 Milliarden US-Dollar durch ein saudisches Konsortium übernommen.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

In Österreich und im deutschsprachigen Raum ist bekannt geworden, dass Electronic Arts (EA) die Spieleschmiede BioWare offiziell schließt. Dies stellt einen schweren Rückschlag für eine der erfolgreichsten Studios der letzten Jahre dar. Die Datenlage zeigt, dass rund 400 Stellen gestrichen werden, was etwa drei Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht.

Die Umstrukturierung ist nicht nur ein Personalabbau, sondern auch ein strategischer Schritt. EA hat das Studio im Zuge des Kaufs für 55 Milliarden US-Dollar übernommen und es nun einem Private-Equity-Konsortium unter dem Dach von PIF (Saudi-Private Equity) zugeteilt. Der Hauptgrund für die Entscheidung liegt laut internen Memo an die Belegschaft in Washington: Die Entwicklung großer Rollenspiele ist wirtschaftlich nicht mehr rentabel, wenn man stattdessen in kommerziellere Titel wie EA Sports FC investiert.

Historisch gesehen war BioWare ein Kult-Studio mit Titeln wie "Mass Effect", "Dragon Age" und "Knights of the Old Republic". Seit 2007 gehört das Studio zu EA. Nach dem Erfolg von "Baldur's Gate" und "Star Wars: Knights of the Old Republic" folgte die Trilogie "Mass Effect". Doch nach der Veröffentlichung des schwachen "Dragon Age: The Veilguard" im Jahr 2024 wurde klar, dass das Studio keine Zukunft mehr hat. Die übrigen Entwickler wurden zu anderen Teams zwangsverfrachtet.

Für Leser in Deutschland ist die Nachricht relevant, da BioWare ein wichtiger Teil der deutschen Gamingkultur darstellt. Die Schließung bedeutet für Fans, dass ihre Lieblingsreihen wie "Mass Effect" oder "Dragon Age" enden werden. Es wird keine weiteren Details zu den konkreten Auswirkungen auf die Software-Plattform 'ea' oder zukünftige Behandlungen in den Quellen genannt.

Was ist noch unklar? Der genaue Zeitpunkt der vollständigen Schließung und welche spezifischen Rechte an den bestehenden Titeln bleiben bestehen, sind nicht detailliert beschrieben. Die genauen finanziellen Folgen für das private Konsortium werden nicht offengelegt.

Quellen

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