Bundessprecherin besucht Tesat: Laserkommunikation als Schlüsseltechnologie
Am Dienstag von Berlin nach Baden-Württemberg besuchte Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär das Unternehmen TESAT in Backnang und die Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart. Ziel des Besuchs war die Förderung des Projekts SCOT30, das die Entwicklung kompakter Laserkommunikations-Terminals mit Grobausrichtungseinheit untersucht.
Die Ministerin würdigte die Rolle von Tesat als Marktführer für Laserkommunikations-Terminals und betonte, dass Satellitenkommunikation ein wesentlicher Baustein für die Resilienz der deutschen Raumfahrt sei. Ohne diese Technologie könnten wichtige Datenmengen sicher im Weltraum bewegt werden, was auch auf der Erde kritisch ist.
Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart. Dort forscht man unter anderem an Antrieben und Satelliten sowie an der Untersuchung von Strahlungseffekten. Das Projekt EIVE zeigt zudem, wie Forschung und Industrie zusammenarbeiten, um neue Frequenzbereiche für die breitbandige Satellitenkommunikation zu erschließen.
Rund 40 Prozent aller Beschäftigten in der Branche arbeiten in Baden-Württemberg, unter anderem an Airbus-Standorten oder beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Luft- und Raumfahrtindustrie gehört wirtschaftlich zu den Hoffnungsträgern im Land mit einem jährlichen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro.
Die Ministerin unterstreicht zudem die Bedeutung der nachhaltigen Gestaltung von Missionen, um weniger Weltraumschrott zu erzeugen. Dies ist ein Ziel, das sowohl Bundes- als auch Landesregierung gemeinsam verfolgen.
Quellen
RaumfahrtTesatBaden-WürttembergLaserkommunikationSCOT30
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