WirtschaftBundesregierung plant KI-Pakt mit Nvidia

Bundesregierung plant KI-Pakt mit Nvidia

Nvidia-Chef Jensen Huang sieht Deutschland als führenden Standort für physische KI. Ein dreistelliger Millionenbetrag wird vom Bund bereitgestellt.

anltx Redaktion2 min Lesezeit Mit KI erstellt

Am Freitagabend im Rahmen einer Produktpräsentation in Berlin hat der US-Chipkonzern Nvidia die Bundesregierung zu einem neuen Partnerschaftsvertrag informiert. Ziel ist es, Künstliche Intelligenz (KI) in der Industrie zum Durchbruch zu verhelfen und das Land als führenden Standort für physische KI zu positionieren.

Die Kooperation soll zwei Hauptziele verfolgen: Erstens ein Fundament für Robotertechnologie und autonome Fahrzeuge legen, da deutsche Unternehmen hier den Anschluss halten wollen. Zweitens leistungsstarke KI-Modelle für Fabriken entwickeln. Das Projekt wird vom "Invest in Germany" Investitionsgipfel am Montag im Rahmen der Bundeskanzlerschaft vorgestellt.

Nvidia-Chef Jensen Huang betont, entscheidend sei nicht die Hardware, sondern die Datenkontrolle. Die Systeme sollen so konzipiert sein, dass die deutsche Industrie selbst die Daten verwaltet und kontrolliere. Dies soll die digitale Souveränität stärken. Zudem argumentiert Huang, dass energieeffiziente Rechner langfristig einen Vorteil bieten könnten.

Der Bundesregierung ist laut Handelsblatt bereit, eine dreistellige Millionenbetragsinvestition zu tätigen. Das Geld soll dafür eingesetzt werden, Rechenkapazitäten auf einer KI-Cloud der Deutschen Telekom zu mieten und neue Modelle zu trainieren. Etwa ein Dutzend deutsche Unternehmen sollen sich an dem Vorhaben beteiligen, darunter Siemens, Audi und Black Forest Labs.

Die Zusammenarbeit mit Nvidia wird auch Fragen nach der digitalen Souveränität aufwerfen, doch die Konzernleitung stellt klar, dass die Kontrolle über Anwendungen in Deutschland bleiben muss.

Quellen

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